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Breitbandanschluss von Gemeinden durch Richtfunk

In Deutschland gibt es zahlreiche Gemeinden, die nicht über einen Breitband-Internetanschluss verfügen. Betroffen sind vor allem ländliche Regionen, in denen keine Glasfaserkabel verlegt sind. Was für Privathaushalte ein Ärgernis ist, kann für Unternehmen im derzeitigen Technologiezeitalter existenzbedrohende Ausmaße annehmen. Ein schneller Internetanschluss gehört in der Gegenwart zur Grundvoraussetzung, um ein Unternehmen profitabel zu führen und auf Wachstumskurs zu halten. Wo ein kabelgebundener DSL-Anschluss aufgrund geeigneter Übertragungsmedien nicht realisierbar ist, bietet sich Richtfunk Internet als echte Alternative an.

W-LAN Richtfunk für High-Speed-Internet

Mit dem Richtfunk kommen Gemeinden und Ortschaften, die außerhalb des Versorgungssystems der großen Telekommunikationsunternehmen liegen, in den Genuss einer schnellen Internetverbindung. Distanzen von mehreren Kilometern können problemlos überbrückt werden und technisch machbar sind in der Gegenwart Übertragungsraten von bis zu 600 Mbit/s. Mehrheitlich verfügen die Leitungen über eine Geschwindigkeit von 100 Mbit/s. Der Richtfunk kann als Punkt-zu-Punkt oder als Punkt-zu-Mehrpunkt Verbindung eingerichtet werden. Das bedeutet, dass über eine Richtfunkverbindung zahlreiche Haushalte angeschlossen werden können. Bei einer Punkt-zu-Punkt Verbindung übernimmt ein W-LAN Router die Funktion als Verteiler, sodass mehrere Abnehmer in Reichweite von dem Funksignal profitieren.

Installation der Richtfunkanlage

Soll ein Gemeindegebiet via Richtfunk Internet mit einem Breitband-Anschluss versorgt werden, müssen zunächst die Richtfunksysteme installiert werden. Benötigt werden sogenannte Outdoor-Units. Dabei handelt es sich um Sende- und Empfangsmodule, die in Sichtweite voneinander positioniert werden. In der Regel werden zu diesem Zweck Richtfunkmasten aufgerichtet oder die Dächer von hohen Gebäuden zur Montage der Anlage genutzt. Als Alternative bieten sich ungenutzte Schornsteine oder ausgemusterte Strommasten zur Installation der Richtfunkmodule an. Die Datenübertragung erfolgt entweder über Mikrowellen-Richtfunk, der unter bestimmten Voraussetzungen lizenziert werden muss oder durch den lizenzfreien optischen Richtfunk, der zur Datenübertragung einen gebündelten Laser nutzt. Bei einer fachgerechten Installation besitzt die Richtfunkanlage eine mehr als 99-prozentige Ausfallsicherheit.

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