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Optischer Richtfunk: Digitale Datenübertragung durch Laser

Die Datenübertragung beim Richtfunk kann grundsätzlich auf zwei Wegen erfolgen: Die Übertragung durch Funksignale und die Datenübertragung mittels Licht. Letztere Methode wird als optischer Richtfunk bezeichnet. Im Gegensatz zur Funktechnik werden keine elektromagnetischen Wellen verwendet, sondern es kommt die Lasertechnik zum Einsatz. Beim optischen Richtfunk gibt es, anders als beim Mikrowellen-Richtfunk, nahezu keine Einschränkungen bezüglich der Bandbreite.

Funktionsweise von optischem Richtfunk

Die Funktionsweise und der Aufbau von optischem Richtfunk entsprechen grundsätzlich dem vom Mikrowellen-Richtfunk. Dabei wird zwischen zwei Stationen mit einem optischen Empfangsmodul eine Verbindung mittels Lasertechnik hergestellt. Bei diesen sogenannten Outdoor-Units handelt es sich um Sende- und Empfangsstationen, die auf einer erhöhten Position, beispielsweise einem Gebäudedach, installiert werden. Zwischen beiden Standorten muss Sichtverbindung bestehen und der Freiraum darf nicht durch höhere Gebäudeteile eingeschränkt werden. Das Lichtsignal wird in der Empfangsstation gebündelt und an einen Opto-elektrischen Wandler weitergeleitet. Der Wandler wandelt das Lichtsignal in ein elektrisches Signal um. Die Reichweiten liegen bei mehreren Kilometern und die Datenraten erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 2,5 Gbit/s.

Vorteile von optischem Richtfunk

Optischer Richtfunk zeichnet sich durch eine Reihe von Vorteilen aus. Für dieses System der Datenübertragung sprechen unter anderem der schnelle Aufbau und die vergleichsweise kostengünstige Installation. Die Vorteile der Schlüsseltechnologie im Überblick:

  • keine Lizenz erforderlich
  • hohe Datensicherheit durch gebündelten Lichtstrahl
  • schnelle und kostengünstige Installation
  • geringe Auswirkungen auf die Übertragungsrate bei Regen oder Schnee
  • keine Übertragungsprobleme durch Interferenzen
  • hohe Übertragungsraten
  • keine Standortbindung durch einfachen Auf- und Abbau

Die fehlende Standortbindung ist beim optischen WLAN Richtfunk ein großer Vorteil gegenüber dem Glasfaserkabel. Bei einem Umzug kann das Equipment abgebaut, verstaut und am neuen Standort problemlos neu installiert werden.

Einsatzgebiete von optischem Richtfunk

Die Einsatzgebiete von optischem Richtfunk sind vielfältig. Das System bietet sich als LAN-zu-LAN Verbindung auf dem Betriebsgelände von Unternehmen oder innerhalb von Städten an. Mithilfe des optischen Richtfunks können natürliche Barrieren wie Flüsse oder Verkehrswege wie Straßen effizient überwunden werden. Bewährt hat sich auch der Einsatz auf großflächigem Campusgelände, wie bei Kliniken und Universitäten. In der Logistik kann der optische Richtfunk zur Standortbestimmung von Flurfördermitteln eingesetzt werden. Werden beispielsweise Gabelstapler mit einer Sende- und Empfangseinheit ausgestattet, senden die Fahrzeuge eine Information über die derzeitige Position an die Basisstation.

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