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Richtfunk: Die Punkt-zu-Punkt Verbindung

Beim Richtfunk wird mit der Punkt-zu-Punkt Verbindung und der Punkt-zu-Mehrpunkt Verbindung zwischen zwei Systemen unterschieden. Die Punkt-zu-Punkt Verbindung stellt eine konstante Verbindung zwischen zwei Standorten dar, wobei zwischen beiden Stationen Sichtkontakt bestehen muss. Beim Richtfunk wird in der Regel eine Basisstation eingesetzt, die mit einer Station in Sichtweite permanent über eine Standleitung verbunden ist.

Einsatzmöglichkeiten für die Punkt-zu-Punkt Verbindung im Richtfunk

Die Punkt-zu-Punkt Verbindung ist eine optimale Lösung für Unternehmen, die eine interne Lösung zur Standortvernetzung suchen. Sie ist als Komplettlösung für nahe beieinanderliegende Firmengebäude oder -komplexe geeignet. Durch den Richtfunk werden benachbarte Standorte miteinander verbunden, die einen Bedarf an hohen Bandbreiten haben. Komplexe IP-Pakete können auf diese Weise schnell und sicher übermittelt werden. Von den Vorteilen der Punkt-zu-Punkt Verbindung im Richtfunk profitieren Unternehmen, die keine Glasfaserverbindung zwischen einzelnen Standorten besitzen und großen Wert auf Medienredunanz legen. Optimal kann dieses System zur Kopplung eines Standtortes auf dem Campus einer Universität mit dem Zentralrechner eingesetzt werden.

Voraussetzungen für die Richtfunkverbindung

Die einzige technische Voraussetzung zur Installation eines Punkt-zu-Punkt Richtfunksystems ist Sichtkontakt zwischen den Stationen. Diese Sichtverbindung wird beim Richtfunk als „Line of Sight“ bezeichnet. Bei einer professionellen Installation gewährleistet das System eine Ausfallsicherheit von 99,99 Prozent. Die Distanz zwischen beiden Standorten sollte nicht höher als bei maximal 50 Kilometern liegen. Zusätzlich muss eine Genehmigung des Gebäudeeigentümers zur Installation der Anlage eingeholt werden, sofern sich das Gebäude nicht im Firmenbesitz befindet. Darüber hinaus muss die Statik des Bauwerks den Anforderungen der Richtfunkanlage entsprechen.

Funktionsprinzip der Punkt-zu-Punkt Richtfunkverbindung

Grundsätzlich erfolgt die Anbindung an den Richtfunk über eine sogenannte Luftschnittstelle. Die Bandbreiten liegen zwischen 2 Mbit/s im Upstream und bis zu 600 Mbit/s im Downstream. Die Distanz zwischen zwei Standorten wird mithilfe eines Funkfeldes und einer bestimmten Frequenz überbrückt. Zwischen den Sende- und Empfangsstationen muss eine permanente Sichtverbindung bestehen, die nicht durch höhere Gebäude beeinträchtigt wird. Die Sende- und Empfangseinheit wird in der Regel auf dem Dach montiert. Sie wird als Outdoor-Unit bezeichnet. Die Indoor-Unit befindet sich innerhalb des Gebäudes und muss mit der Outdoor-Unit über ein Kabel verbunden werden.

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