web+phone - IT-Systeme und Kommunikationslösungen Leipzig Grimma

Beratung & Bestellung 0 3437 70 17 70

Standortvernetzung und Filialanbindung

Standortvernetzung Richtfunk GlasfaserkabelDie Standortwahl gehört zu den Basisentscheidungen bei der Unternehmensplanung. Ein guter Standort für eine Filiale garantiert bereits den halben Erfolg. Standortfaktoren sollten daher genauestens geprüft werden, bevor man seine Entscheidung trifft. Was dabei nicht beachtet werden muss, ist die Entfernung zu anderen Unternehmens Immobilien. Räumliche Distanz zum Unternehmenskern als Standortfaktor ist dank digitaler Nähe kaum noch von Bedeutung. Fertigungsstandort, Zentrale, Lager oder Vertriebsbüro können oft hunderte von Kilometern von einander entfernt sein ohne dass Kommunikationswege und Arbeitsabläufe davon wesentlich betroffen sind. Wir erleben eine Entwicklung, die nicht nur neue räumliche Freiheiten bringt, sondern unsere gesamte Arbeitsweise transformiert. Den Aktenschrank ersetzt eine DMS Software, die Präsentation wird auf dem Laptop vorbereitet und für ein spontanes Teammeeting wird der jüngste TeamViewer belangt. Man arbeitet im Homeoffice, über den Hotspot im Firmengarten oder im Zug auf dem Weg zum Kunden. Mobilität, Flexibilität und Offenheit zeichnen modernes Arbeiten aus. Arbeitnehmer, wie Arbeitgeber sind gleichermaßen Profiteure neuster, technischer Entwicklungen. Moderne Kommunikationsmittel sind nicht nur ökonomisch, sie bergen Unmengen neuer Möglichkeiten und verbessern gleichzeitig das Arbeitsklima.
Die Voraussetzung um Teil dieser Entwicklung zu sein und von ihr zu profitieren ist eine solide Infrastruktur Ihres Intranets. Bei der Vernetzung Ihrer Standorte setzten wir auf zukunftsweisende Technologien, wie Glasfaser und Richtfunk. Wir kümmern uns um eine optimale Hardware Auslastung Ihrer Filialen. Der Datenaustausch erfolgt bei einer frei variierbaren Breitbandgeschwindigkeit mit bis zu 1Gbit/s.

Mit Fachwissen und Professionalität im Bereich Standortvernetzung helfen wir dabei Ihre Wunschvorstellung von einem idealen Unternehmen umzusetzen. Die Zukunft könnte nur einen Anruf entfernt sein.
Beispiel einer Standortvernetzung
Beispiel einer Standortvernetzung
Jede Standortvernetzung ist anders. Das Erste was wir tun, ist es Ihr Unternehmen kennenzulernen. Im zweiten Schritt erarbeiten wir ein Konzept, wobei wir folgende Punkte in absteigender Gewichtung besonders wichtig erachten:

1. Sicherheit

IPsec

MPLS

MPLSVPLS

Reines Ethernet

2. Verfügbarkeit

3. Bandbreite

4. Administration


Sicherheit:

Niemand möchte seine Unternehmensdaten komplett der Öffentlichkeit zugänglich machen. Aus gutem Grund! Transparenz ist zwar ein wichtiges Kriterium, welches die Seriosität eines Unternehmens maßgeblich bestimmt, doch das bedeutet nicht, dass man sich der Gefahr von Sabotage aussetzen muss. Dazu kommt, dass Unternehmen zum Teil sensible Daten verwalten, welche unter das Datenschutzgesetzt fallen und entsprechend gesichert sein müssen. Hat sich ein potentieller Angreifer erst einmal Zugriff zum Intranet des Unternehmens verschafft, stehen diesem eine Reihe an Möglichkeiten für Manipulationen und Datendiebstahl zur Verfügung. Entsprechend müssen physische und virtuelle Zugänge zum Intranet besonders geschützt sein. Schließlich kann jeder  Kommunikationskanal  angezapft  und Informationen abgefangen werden. Eine intelligente Infrastruktur des zu erstellenden Intranets, eine realistische Risikoabschätzung und eine lückenlose Überwachung helfen dabei Gefahrenquellen auf ein Minimum zu reduzieren.
Die Frage nach der Sicherheit steht bei uns am Anfang jeder Standortvernetzung. In gemeinsamer Kooperation mit unseren Kunden  führen wir eine realistische Risikoanalyse durch, welche wiederum  die Basis für unser Konzept einer möglichen Standortvernetzung bildet. Wir haben Erfahrung mit allen modernen Anbindungsmöglichkeiten und finden die für Sie garantiert wirtschaftlichste Umsetzung.
Die folgende Liste bietet einen Überblick zu den aktuell beliebtesten Modellen einer Standortvernetzung, geordnet nach aufsteigendem Sicherheitslevel:

IPsec:

IPsec steht kurz für Internet Protokol Security. Das Prinzip dahinter ist simpel, wie kostengünstig. Das zu erstellende Firmennetzwerk wird als VPN (virtuelles privates Netzwerk) realisiert. Dabei wird auf eine bereits bestehende, aber zum Teil unsichere Netzwerkstruktur zurückgegriffen. Zu einem solchen Netzwerk kann das Internet gerechnet werden. Um dennoch geforderte Sicherheitsansprüche umsetzen zu können, wird jedes einzelne Datenpaket, welches über dieses Netzwerk gesendet wird, verschlüsselt übertragen. Zusätzlich enthalten solche Pakete einen Authentifizierungscode. Fehlt dieser werden Sie an der Zieladresse nicht angenommen.
Das grundsätzliche Sicherheitsniveau von IPsec ist für die allermeisten Klein- und Mittelständischen Unternehmen ausreichend und entsprechend kommt diese Technik in diesem Bereich häufig zum Einsatz.
IPsec hat jedoch zwei große Nachteile:
  1. Der Zugang zum Unternehmen mittels eines auf IPsec basierenden VPN ist abhängig vom Internetzugang jedes einzelnen Teilnehmers.
  2. Auch wenn die übertragenen Datenpakete verschlüsselt sind, lassen sich die Kanäle, welche diese Pakete nehmen nicht überwachen.

MPLS:

MPLS steht kurz für Multiprotocol Label Switching. Auch bei diesem Ansatz wird ein VPN erzeugt, welches das Firmennetzwerk abbildet. Allerdings sind bei MPLS die Paketwege vordefiniert. Daten werden über zuvor installierte Router als Punkt-zu-Punkt-Verbindungen übertragen. Unsichere Paketwege können somit ausgeschlossen werden. Das Netz bleibt in sich geschlossen. Ein Zugriff aufs Internet wird über nur eine Stelle realisiert, welche besonders abgesichert ist. Als Provider sind wir in der Lage eine vollständig geroutete Netzwerkarchitektur über unser eigenes MPLS-Transportnetz abzubilden.
Diese Variante einer Standortvernetzung stellt das effizienteste Verhältnis aus Sicherheitsanspruch und Kostenkontrolle dar.

MPLSVPLS:

Diese Variante einer MPLS Vernetzung erzeugt anstelle eines VPN ein VPLS (Virtueller privater LAN Dienst). Dadurch wird eine Punkt-zu-Mehrpunkt-Verbindung ermöglicht, wie sie auch in einem Ethernet vorliegt. Das Datenpaket durchläuft nicht länger mehrere, vordefinierte Stationen, bis es am Zielpunkt ankommt. Stattdessen wird ein virtueller Tunnel erzeugt und das Paket gelangt direkt zu seinem Ziel. Zwar benötigt ein so erzeugter Tunnel ein wenig Bandbreite, dafür werden jedoch die Paketlaufzeiten verkürzt. Der Angriff auf einen solchen Tunnel ist deutlich schwieriger.

Reines Ethernet:

Den größten Schutz gegenüber externen Zugriffen bietet eine physikalisch isolierte Infrastruktur. Eine solche Netzwerkstruktur lässt sich mithilfe von Richtfunk und Glasfaserverbindungen auch auf großen Strecken realisieren. Die so entstehenden Standleitungen zwischen Unternehmensteilen  bieten zusätzlich die höchste Flexibilität bei QoS und CoS. Auch wenn diese Lösung ohne Frage die größtmögliche Sicherheit bietet, wiegt diese in der Regel die entstehenden Kosten nicht auf.

Verfügbarkeit:

Moderne Telekommunikationsmittel können Unternehmensprozesse stark beschleunigen und ihr Einsatz hat eine hohe wettbewerbliche Relevanz. Entsprechend sind Unternehmen davon abhängig, dass die eingesetzte Technik auch funktioniert. Ohne eine entsprechende Sicherung kann ein Geräteausfall den Betrieb für mehrere Stunden lahmlegen. Bevor wir uns für eine Technologie bei der Standortvernetzung entscheiden, führen wir eine standortspezifische Verfügbarkeitsanalyse durch. Unabhängig von Kundenwünschen verbauen wir nur Technik, welche unsere Mindestkriterien erfüllt. Qualität und Verlässlichkeit sind feste Bestandteile unserer Firmenphilosophie und kein Gegenstand von Verhandlungen. Auch wenn die Anfangsinvestition in eine Technik mit höherer Verfügbarkeit unter Umständen deutlich höher ausfällt, bleibt diese dennoch nur ein Bruchteil dessen, was Sie technisch bedingte Ausfälle kosten können. Unser Netz konzipieren wir im Übrigen so, dass auch bei einem Ausfall der normale Geschäftsbetrieb  sichergestellt werden kann. Eine Permanentüberwachung und ein 24/7 Support sichern den reibungslosen Betrieb zusätzlich ab.

Bandbreite:

Sie erhalten bei einer Standortvernetzung durch uns symmetrische und asymmetrische Bandbreiten, welche an den tatsächlichen Bedarf Ihres Unternehmens angepasst sind. Sollte sich der Bedarf Ihres Unternehmens zukünftig ändern, sind diese jederzeit frei skalierbar. Bei unserer Beratung versuchen wir nicht nur möglichst genau Ihr Unternehmen kennenzulernen, wir beziehen auch Ihr aktuelles und potentielles Wachstum mit ein. Selbstverständlich setzten wir Ihre Anforderungen an QoS und CoS mit fachmännischer Präzision um.

Administration:

Ein Punkt der häufig vernachlässigt wird, in der Praxis aber mit zunehmendem Betrieb des neu erstellten Intranets zunehmend an Wichtigkeit gewinnt. Die unfachmännische Nutzung des neuen Intranets kann auf allen Seiten zu unangenehmen Implikationen führen. Dem kann von Anfang an vorgebeugt werden. Der Schlüssel liegt hier in dem Entwurf eines transparenten und  intuitiven Netzwerkes. Schließlich sollen Sie in die Lage versetzt werden, Ihr eigenes Netzwerk trotz aller Sicherungen frei nutzen zu können. Neben der einfachen Administration bieten wir jedem unserer Kunden eine direkte Betreuung an. Wir teilen jedem Kunden einen Systemadministrator zu, welcher bereits am Entwurf Ihrer Netzwerkinfrastruktur beteiligt war und auch in Zukunft Ihr erster Ansprechpartner bleibt.   
 
Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme und beraten Sie kostenlos zu Ihrem Vorhaben.

Möchten auch Sie ein eigenes Intranet für Ihr Unternehmen aufbauen?

Wir beraten Sie umfangreich und kostenlos unter Telefon 0 3437 70 17 70 oder schreiben Sie uns eine E-Mail über unser Kontaktformular.